170719 Onlinebanner 470x70 Eisschnellauf

Nico im SportstudioNico erklärt im ZDF Sportstudio die Kufen. Foto: ZDF MediathekDas Eisschnelllauf-Wochenende in der Öffentlichkeit. Und was blieb hängen? Natürlich Nico Ihle mit seiner Präsenz im ZDF-Sportstudio. Eine solche Plattform hatte das Männerteam seit gefühlten Lichtjahren nicht mehr erhalten. Samuel Schwarz war der letzte DESG-Sprinter, der auf dem Mainzer Lerchenberg seine Ansichten vortrug. Jetzt also sein ehemaliger Partner und Kontrahent aus Chemnitz. Nico machte bei Katrin Müller-Hohenstein eine ähnlich gute Figur wie auf dem spiegelglatten Untergrund. Privat und ganz persönlich war das Gespräch angelegt: es ging auch um Familie, die Kufen, den Kurveneingang, den richtigen Knie-Winkel, die Ziele. Festzuhalten der Schlusssatz des 31-Jährigen: „Es ist schön zu sehen, dass das Alter dich nicht langsamer macht.“

Nico Ihle werden die Fans beim Heim-Weltcup in Berlin (27. bis 29. Januar) erleben. Nur eine Woche später treten die deutschen Shorttracker in Dresden als Gastgeber auf. Die Eisschnelllauf-Welt zu Gast bei Freunden. Und für die ST-Fraktion eine Gelegenheit, vor heimischer Kulisse – mehr - auf sich aufmerksam zu machen. Das gelang bei den Europameisterschaften in Turin nur sporadisch. Ohne die verletzten Anna Seidel, 2016 auf dem EM-Treppchen, und Christoph Schubert, war es ein schwerer Stand, bei dem das Trio Bianca Walter, Felix Spiegl, Tom Rietzke maximal das Semifinale erreichte. „Bibi“ kam in der Addition der drei Distanzen auf Rang 16, Felix wurde 15. Das beste Einzelresultat für den 20-Jährigen: Rang 13 über 1000 m – als Dritter seines Viertelfinals fehlten dem Münchner Sekundenbruchteile für den Einzug in die nächte Runde.