17 01 19 Felix Spiegl 2Felix und seine erstes Weltcup-Plakat. Foto: Eva WagnerVom 3. bis 5. Februar 2017 kämpft beim ISU Short Track World Cup ein internationales Top-Feld zum sechsten Mal in Dresden um Medaillen. Bisher sind Meldungen von 315 Sportlern aus 28 Nationen eingegangen, die Veranstalter erwarten eine Rekordteilnehmerzahl. 

Welche deutschen Starter über welche Distanzen laufen oder in das Weltcup-Feld gesetzt werden, entscheidet sich in der nächsten Woche. Anna Seidel befindet sich wieder im Mannschaftstraining. Ob ein Start beim Weltcup eventuell zu früh kommt, bleibt abzuwarten.

Uwe Rietzke, DESG-Vizepräsident & Mitglied des Organisationskomitees: „Die stetig wachsende Teilnehmerzahl und das große Interesse am Standort Dresden stellen uns allein wegen der räumlichen Bedingungen vor neue Herausforderungen. Gleichzeitig ist es ein Ansporn zu sehen, welch’ großer Stellenwert der Weltcup in Dresden hat. Der Dank gilt unseren treuen Partnern sowie der Landeshauptstadt Dresden und dem Freistaat Sachsen.“   

Junioren-Bundestrainerin Diana Scheibe: „Die Ergebnisse des Weltcups aus Korea sind sehr erfreulich gewesen. Bei der Europameisterschaft in Turin wollten wir an die Resultate anknüpfen. Leider haben ein paar Körner gefehlt. Ich bin überzeugt vom Können unserer Sportler. Sie haben bewiesen, dass sie auf hohem Niveau mithalten können. Was die Vorbereitung auf den Weltcup betrifft, befinden wir uns aktuell in einer Belastungswoche. Natürlich will sich beim Weltcup jeder zeigen. Mir ist es jedoch sehr wichtig, den Fokus rein auf den Wettkampf zu richten.“

Bianca Walter: „In Korea haben wir nach einem durchwachsenen Saisonstart gesehen, dass es funktioniert. Der sechste Platz war Balsam für meine Seele. Die Vorfreude auf den Weltcup in Dresden ist bereits jetzt riesig. Traditionell wird meine gesamte Familie vor Ort sein.“

Felix Spiegl: „Dass ich in diesem Jahr das offizielle Ankündigungsplakat für den Weltcup ziere, macht mich stolz und motiviert. Durch den neunten Platz über 1000 Meter in Korea habe ich jede Menge Selbstvertrauen geschöpft.“

Christoph Schubert: „Bei der Deutschen Meisterschaft habe ich mir das Nasenbein gebrochen und den Kiefer ausgerenkt. Mittlerweile bin ich zurück auf dem Eis, auch wenn die Nase hin und wieder ein paar Probleme bereitet. Die Weltcup-Teilnahme aber ist nicht in Gefahr.“

Tom Rietzke: „Ich hatte in dieser Saison erstmals die Möglichkeit, einen Weltcup außerhalb Deutschlands zu laufen und Erfahrungen zu sammeln. Ich hoffe, dass das Sturzpech, welches mich zur EM begleitet hat, aufgebraucht ist.“

Tickets zum Preis von 15 Euro (Erwachsene) bzw. 8 Euro (Ermäßigte) sind für die beiden Finaltage Samstag und Sonntag an allen bekannten Vorverkaufsstellen oder im Internet unter www.shorttrack-events.de erhältlich. Zudem sind Familienkarten für 2 Erwachsene und 1 Kind zum Preis von 30 Euro im Angebot. VIP-Tickets gibt es für 90 Euro. Diese beinhalten einen Platz auf der VIP-Tribüne, Catering,  Getränke, Expertentalks mit Athleten der deutschen Shorttrackszene.