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2017 01 29 0417Nico Ihle - tolle Saison, Platz 8 bei der Sprint-WM.
Foto: DESGphoto/Lars Hagen
Wie schade! Die Krönung seiner besten Saison blieb Nico Ihle bei der Sprint-WM in Calgary verwehrt. Auf Platz 2 in den zweiten Tag gestartet, ließ der 31-jährige Chemnitzer die ganz große Chance auf Edelmetall über 500 m liegen. Danny Leger: „Ein gravierender Fehler in der ersten Innenkurve“ ließ die Träume platzen, der EM-Dritte konnte diesen Faux pas nicht mehr egalisieren und beendete das 500 m Rennen in 35,03 Sec. Auch der dritte 5. Platz dieser WM im abschließenden 1000-m-Rennen (in 1:07,75) half nicht mehr weiter, der überragende deutsche Sprinter landete am Ende der Vier-Strecken-Wertung auf Rang 8. Dennoch eine respektable Abschlussbilanz der zwei ultraschnellen Tage im Olympic Oval von Calgary.

Joel Dufter unterbot erneut seine 1000-m-Zeit: 1:07,92 Min., nachdem der Inzeller vorher schon die Sprint-Strecke in „blanken“ 35 Sekunden meisterte. Dh. Platz 16 für den aufstrebenden Bayern. Teamkollegin Gabi Hirschbichler beendete die für sie gute Sprint-WM mit zwei weiteren persönlichen Bestzeiten. Im Fokus die 1:14,49 Min. über 1000 m (Rang 11 im Strecken-Ranking). In der Addition belegte sie den 14. Platz. Judith Dannhauer und Roxanne Dufter teilten sich den 21. WM-Platz.

Nico aus Calgary: „Ich bin in der ersten Innenkurve im Eis förmlich weg gebrochen und damit war die Geschwindigkeit dahin. Echt schade, denn mehr wäre bei einer vernünftigen 500-m-Leistung drin gewesen. Aber am Ende des Wochenendes habe ich drei neue Deutsche Rekorde aufgestellt“

Coach Danny Leger analysiert: „Schade für Nico, Fehler im 500-m-Lauf und die 1000 m ist er dann einfach verkrampft angegangen. Dadurch kam keine Knallerzeit zustande. Es bleibt eine Enttäuschung. Bei den Anderen lief es ganz gut heute. Gabi über 500 m ganz super – auch über 1000 m nochmals Bestzeit gelaufen. Judith war vorher schon kränklich hatte mit der Luft Probleme, war angeschlagen – einfach nicht ihre WM. Joel ist mit den 7. und 8. Plätzen über 1000 m eine sensationelle WM gelaufen (wenn die Fehler über 500 m nicht gewesen wären).“