170719 Onlinebanner 470x70 Eisschnellauf

Bente LarsBente freut sich über die gute 500 m Zeit. Foto: DESGphoto/L.HagenPatrick Beckert hatte  die Allround-WM eher als Zwischenschritt vor dem abschließenden Weltcupfinale eingeordnet - aber dann legte sich der WM-Dritte über 10 km an Tag I im „Wikingerschiff“ von Hamar gewaltig in die Kurven. Das Resultat: seine beste 500-m-Zeit (37,74 Sekunden) überhaupt und dann das viertbeste Ergebnis im 5000-m-Rennen. Als bester „Nicht-Niederländer“ (hinter Kramer, Roest, Blokhuijsen) in 6:19,88 Minuten. Eine gute Ausgangsposition, um am Sonntag nach den 1500 m und den 10 000 m eine ordentliche Platzierung zu erreichen. In den vergangenen Wochen hatte sich der Erfurter mit einigen Sprint-Einheiten auf den ungewöhnlichen Einsatz vorbereitet. Schließlich gehe es um eine Weltmeisterschaft. Aber am Start verliere er natürlich gleich einige Meter.

Felix Maly musste bei seiner ersten Allround-WM Lehrgeld bezahlen. Nach einem „normalenen“ Start (37,91) ließ der Erfurter, der sich eigentlich gut fühlte, auf der langen Strecke viel Zeit auf dem Eis am Mjösa-See liegen. Bente Kraus unterbot ihre bisherige 500-m-Bestmarke um fast eine halbe Sekunde auf 40,50 Sekunden. Und jubelte. Die 3000 m beendete sie als Zehnte – und muss nun (im Ranking an Position 13) ein Top-Resultat auf der ebenfalls weniger geliebten Mittelstrecke abliefern. „Es war hier in jedem Fall wieder ein Schritt nach vorne“, sagte sie am ARD-Mikrofon bei Franziska Schenk. Die neue Technik von Bundestrainer Jan van Veen trägt - peu à peu – Früchte. Eine Notiz wert: die Japanerin Takagi liegt vor den letzten beiden Strecken (1500/5000 m) vor der niederländischen Top-Favoritin Ireen Wüst. Titelverteidierin Martina Sáblíková ist im Moment nur Vierte.