170719 Onlinebanner 470x70 Eisschnellauf

Beim Weltverband ISU freut man sich, den Autohersteller Audi als Titel-Sponsor des Shorttrack-Weltcups gewonnen zu haben. Und die deutschen Kurvenflitzer fanden sogleich ihre Wege durch die „vier Ringe“ der ersten Konkurrenzen in Budapest. Bianca Walter sicherte sich über die sonst weniger geliebten 1500 m einen Platz im Halbfinale. Durch einen „guten Lauf“, so Coach Daniel Zetzsche über ihren Aufritt auf  der langen Distanz. „Sie hat sich viel zugetraut.“ Das zahlte sich mit Rang 2 in ihrem Vorlauf aus. Anna Seidel hatte Pech mit einer superschweren Auslosung. „Aber mit dieser Form dürfte das beim nächsten Mal auch für das Viertel- oder Halbfinale reichen“, glaubt Zetzsche.

Über 500 m kam die 19-jährige Dresdnerin, schon Olympia-Starterin 2014 in Sotschi, zu Fall. Ebenso wie Bianca ausgerechnet auf ihrer Sahnestrecke, den 1000 Meter. Gleich am Ausgang der ersten Kurve kollidierte sie: ein unglückliches Aus beim ersten großen Showdown der absoluten Weltelite an der Donau. Quasi ihr Rentrée feierten die deutschen Damen im Team-Wettbewerb. Die gute Zeit (4:16,234 Minuten) – auf Augenhöhe mit Russland und Italien - sicherten für den eher unerwarteten Einzug ins Viertelfinale (wo leider Endstation war). Und einmal ohne Sturz durchgekommen: Anna, Bianca, Gina Jacobs und Tina Grassow hielten dagegen, es wäre noch mehr drin gewesen. Auf jeden Fall notierte Daniel Zetzsche, der nur „ein, zwei kleine Fehler“ sah, „die beste Staffel-Leistung“ der jüngsten Vergangenheit. 

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