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2017 10 27 1421Siegerpodest 500 m Herren - mit Damen-Begleitung.
Fotos: L.Hagen/DESGphoto
Hoher internationaler Besuch am ersten Tag der Deutschen Meisterschaften Einzelstrecken in Inzell. Kaoru Nakamura, Senior Director des langjährigen Verbandssponsors Mizuno machte sich ein Bild von den Leistungen der „German skaters“ und gratulierte den Medaillengewinnern über 500 Meter. Allen voran Nico Ihle, der mit 35,22 Sekunden souverän gewann. Er sieht sich damit auf dem Niveau des Vorjahres. „Das gibt Zuversicht, jetzt brauche ich die Häufigkeit der Rennen. Es war ein guter Lauf, auch von der Zeit her.“ Joel Dufter (35,55) begeisterte seine Inzeller Fan-Gemeinde mit Silber und freut sich schon auf das Sonntag-Duell über 1000 Meter. Mit persönlicher Bestzeit (36,25) schob sich Jeremias Marx auf Position 3. Ein Sprinter mit Zukunft.

Und dann die nächste Inzeller Gaudi. Das freute Bürgermeister Egger, der Roxanne Dufter (vor Claudia Pechstein und Michelle Uhrig) zur erfolgreichen Titelverteidigung über 1500 m gratulieren durfte, besonders. Die Blondine allerdings haderte mit ihrem „unrunden“ Lauf in 1:59,22 Minuten. „Aber die Pflicht ist erfüllt“ – trotz kleiner Fehler, meinte sie selbstkritisch.

Ein Augenschmaus waren die 5000 Meter der Herren. Bundestrainer Jan van Veen nannte „überragend“, was Patrick Becker und Moritz Geisreiter auf das Eis der Max-Aicher-Arena zauberten. Erst gab der Zweimeter-Mann die Pace an – und erarbeitete sich dank aggressiver Eröffnung einen satten Vorsprung. Der aber knapp nicht zum ersehnten Titel reichte. „Da habe ich schlecht ausgesehen, wurde zum Hasen.“ Mit 28-er-Runden holte Patrick Beckert nicht nur auf, sondern ging in 6:16,87 Minuten als Erster durchs Ziel.  Eine Bestätigung seiner Vorbereitung, seines Plans. „Jetzt kommen die nächsten Schritte, es war aber wichtig zu sehen, wo man steht. Ich habe versucht, die Balance zwischen Training und Regeneration zu finden. Mittlerweile weiß ich, wieviel mein Körper verkraftet und kenne die Zeichen. Denn nur Draufballern funktioniert nicht.“

Der Bundestrainer zog eine gemischte Auftakt-Bilanz: „Die Spitzenläufer haben das gebracht, was man erwartete, aber die zweite Garde hat es nicht geschafft.“ Felix Maly (über 5000 m) und Michelle Uhrig (1500 m) verpassten die Qualifikationszeiten der DESG. Isabell Ost knallte in ihrem Lauf schmerzhaft in die Bande.  2017 10 27 07342017 10 27 1341

 

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