Lea Sophie LHLea-Sophie Scholz - immer schneller. Foto: DESGphoto/L.Hagen Nach einer längeren Pause „kratzen“ auch die Junioren und Neo-Senioren bei einem Weltcup wieder übers Eis. Innsbruck ist zum zweiten Mal Gastgeber (am 27./28. Januar) und erwartet rund 180 Athleten aus 25 Nationen. DESG-Juniorenbundestrainer Erik Bouwman blickt nach vorne: „Wir haben uns mit den Junioren in der zweiten Dezemberhälfte abseits des Eises vorbereitet, bestritten vier Wochen keinen Wettkampf. Anfang Januar waren wir für zwölf Tage zum Training in Klobenstein um uns für die kommenden wichtigen Monate einzustellen.“

Mit nach Tirol fahren Paul Galczinsky und Lukas Mann (der nach dem Eingriff am Herzen wieder voll belastbar ist). Bei ihnen liegt das Hauptaugenmerk auf der Mittel- und Langstrecke. Lea Sophie Scholz fokussierte sich auf die Geschwindigkeit. „Sie hat viel in die 1000 und 1500 Meter investiert und besitzt auch genügend Ausdauer für einen guten Mehrkampf.“

Für die Sprintstrecken sind Max Reder und Ole Jeske nominiert. „Max ist zwar eher ein Sprinter-Typ, aber auch in der Lage, eine sehr gute letzte Runde über 1500 Meter zu laufen“. Ole plagten physische Beschwerden, „er wird aber jetzt jeden Tag besser.“  

Und Bouwman fügt hinzu: „Normalerweise nominieren wir keine B1-Junioren. Aber aufgrund ihrer sehr guten Leistungen in der letzten Zeit und weil dieser Weltcup einigermaßen erreichbar ist, haben wir auch Victoria Stirnemann nominiert. Für Victoria eine schöne Erfahrung.“ Die Tochter von Eisschnelllauf-Legende Gunda Niemann-Stirnemann zählt 15 Lenze und trainiert in Erfurt.

„Für alle gilt: die Leistung bei jedem Start zu optimieren. Nur so können wir das  Niveau nicht nur stabilisieren, sondern zu erhöhen. Und wenn das funktioniert, sind wir zufrieden. Was das unter dem Strich bei diesem starken internationalen Teilnehmerfeld in Innsbruck bedeutet, erleben wir an diesem Wochenende...“

Bei den Neo-Senioren stehen mit Hendrik Dombek, Manuel Gras, Jeremias Marx und Pedro Beckert Athleten am Start, die am letzten Wochenende in Erfurt (Marx schon während der gesamten Saison) Erfahrungen beim World Cup der Elite gesammelt haben. „Wir hoffen in Innsbruck auf so viele Podiumsplätze wie möglich.“