inzell_start_2Die neue Halle in Inzell wird getestet. Foto: Hubert GrafEng war und bleibt die Zeitplanung bis zur feierlichen Eröffnung der neuen Inzeller Eishalle. Aber es geht voran. Und erstmals herrscht richtig Stimmung in der „Bude“. Seit dem Ersten Weihnachtsfeiertag gleiten Eisschnellläufer über die 400-m-Bahn und Puckjäger über die Innenfläche der nagelneuen Arena – im so genannten Probe-Betrieb.

Aber das Team um Hallen-Chef Hubert Graf ist reichlich gefordert. Ein Eishockeyspiel vor 650 Zuschauern fand schon statt, das Lokalderby der Teams aus Inzell und Berchtesgaden gewann die Heimmannschaft – ein gutes Omen?
Um das Oval flitzen die Trainingsgruppe um die Hirschbichler-Geschwister Gabi und Hubert sowie viele Jugendliche der 5000-Einwohner-Gemeinde, viele Weltklasseläufer aus den Niederlanden, aus Norwegen, Schweden, Polen und Finnland haben die Bahn schon in Beschlag genommen. „Alles funktioniert“, lobt DESG-Chefbundestrainer Markus Eicher, „das Eis ist recht gut“ – obwohl sich die unvermeidlichen feinen Baustellen-Verunreinigungen erst nach und nach „aus dem Staub“ machen werden.
Bis zur offiziellen Eröffnung im März – im Rahmen der Einzelstrecken-Weltmeister­schaft (10. bis 13.3.) – wird das Geläuf dann perfekt sein. Doch es bleibt noch vieles zu tun. „Elektrische Leitungen müssen verlegt, der Kabinenbereich ausgebaut werden, die Sprecherkabine wird im Januar fertig. Dann wird auch die große Anzeigetafel geliefert“, erläutert Hubert Graf, der alles andere als geruhsame Weihnachten erlebte. Selbst an Heiligabend wurde in den Katakomben noch fleißig gebohrt und gehämmert, mussten Gummimatten verlegt werden. „Und erst als die Trennwände in den öffentlichen Toiletten um 23.30 Uhr standen, ging’s nach Hause zur Bescherung“, so Graf.