170719 Onlinebanner 470x70 Eisschnellauf

Moritz LarsMoritz: Masterarbeit fertig - Weltcup im Sinn. Foto: DESGphoto/Lars HagenStavanger, im vergangenen Winter schon Weltcupstation der Eisschnellläufer, zelebriert das Finale. Ein Anhängsel? Von wegen, sondern die letzte Chance, ein Ausrufezeichen hinter die Saison zu setzen. Nochmals „alles reinlegen“, umreißt DESG-Sportdirektor Robert Bartko die Philosophie für die deutsche Delegation an der Nordsee-Küste. Ein stattliches Aufgebot von neun Startern schnürt die Stiefel: mit intakten Ambitionen, sich im Weltcup-Ranking final zu verbessern.

RotterdamViel Glück dem DESG-Trio.
Foto: DESG-Presse
Die Ahoy-Arena Rotterdam steht für Stimmung und Highlife. Und das seit 45 Jahren, im Süden der zweitgrößten niederländischen Stadt. Konzerte, Dart-Turniere, Sixdays oder Turnen: hier werden Events zelebriert – wie jetzt die WM der Short Tracker. Was die „Macher“ im benachbarten Dordrecht in Sachen Pyro, Lichteffekte und Hammermusik vormachten, will man in der Ahoy-Arena toppen. Mittendrin: die drei DESG-Sportler Bianca Walter, Anna Seidel und Christoph Schubert, die unisono „alles geben wollen.“ Gerade zum Abschluss des Winters – im Anlauf zur olympischen Saison.

Die Deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft e.V. sucht zum 01.06.2017 einen Stützpunkttrainer (m/w) mit dem Schwerpunkt Stützpunktleitung am Bundesstützpunkt Eisschnelllauf in Berlin.

Details finden Sie im Bereich Stellenausschreibungen.

P Beckert LarsGlückwunsch Patrick Beckert!
Foto: DESGphoto/Lars Hagen
Patrick Beckert hat bei der Vierkampf-Weltmeisterschaft im "Vikingskipet" von Hamar ein weiteres Saisonziel erreicht. Nach der 10.000 m-Bronzemedaille bei der Einzelstrecken-WM holte er sich mit 151,730 Punkten den deutschen Vierkampf-Rekord, den der Inzeller Moritz Geisreiter (152,044) vor vier Jahren bei der Europameisterschaft in Heerenveen aufgestellt hatte.  "Den Rekord hatte ich im Visier. Ich wusste, dass ich die 10.000 m in mindestens 13:26-Minuten laufen musste", so Patrick. Wie 2016 in Berlin kam der Erfurter in der Gesamtwertung auf Rang 7. Auf seinen Lieblingsstrecken 5000 m (6:19,88) und 10.000 m (13:20,84) war er jeweils Vierter geworden. "Patrick ist ein gutes Turnier gelaufen", resümierte Bundestrainer Jan van Veen.

Bente LarsBente freut sich über die gute 500 m Zeit. Foto: DESGphoto/L.HagenPatrick Beckert hatte  die Allround-WM eher als Zwischenschritt vor dem abschließenden Weltcupfinale eingeordnet - aber dann legte sich der WM-Dritte über 10 km an Tag I im „Wikingerschiff“ von Hamar gewaltig in die Kurven. Das Resultat: seine beste 500-m-Zeit (37,74 Sekunden) überhaupt und dann das viertbeste Ergebnis im 5000-m-Rennen. Als bester „Nicht-Niederländer“ (hinter Kramer, Roest, Blokhuijsen) in 6:19,88 Minuten. Eine gute Ausgangsposition, um am Sonntag nach den 1500 m und den 10 000 m eine ordentliche Platzierung zu erreichen. In den vergangenen Wochen hatte sich der Erfurter mit einigen Sprint-Einheiten auf den ungewöhnlichen Einsatz vorbereitet. Schließlich gehe es um eine Weltmeisterschaft. Aber am Start verliere er natürlich gleich einige Meter.

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