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nochmal_aktionStephanie Beckert, 2. über 5000 m in Salt Lake CityFür DESG-Teamleader Helge Jasch war es „ein guter Tag“, beim vorletzten Saison-Weltcup in Salt Lake City. Das lag aber weniger an dem stahlblauen Himmel über der Olympiastadt von 2002 (+ 10 Grad) und dem superschnellen Eis – die Leistungen der deutschen Delegation sorgten für Vorfreude im Hinblick auf die WM. Über 5000 m ließ sich Stephanie Beckert in ganz starken 6:47,03 Minuten nur von Martina Sáblíková (6:42,66) übertrumpfen, die ihren Weltrekord um über zwei Sekunden verbesserte.

Angermueller_ActionOb Monique in Salt Lake City auch so schön jubelt?Salt Lake City, das Olympic Oval, hier wurde Geschichte geschrieben. Zum Beispiel bei den Winterspielen 2002 auf ultraschnellem Untergrund. „Das Eis hier ist wie ein Trampolin“, beschrieb Hollands Coach Gerard Kemkers die Bedingungen: acht der zehn Entscheidungen endeten mit Weltrekorden. Und Claudia Pechstein kehrte mit zwei Titeln (3000 m/ 5000 m) zurück, leider stand damals noch kein Team Pursuit auf dem Programm. Jetzt ist die Berlinerin zurück in Utah. Der Andrang der deutschen Presse in Erfurt war überwältigend, nun warten die internationalen Medien auf die Läuferin, deren Sperre beendet ist. Die Vorgabe: Sieg über 5000 m in der B-Gruppe, das wäre das Ticket zum Weltcupfinale zwei Wochen später in Heerenveen.

Calgary_002WM-Abschlussfeier in Calgary. Foto: Helge Jasch„Wir haben unsere gestellten Ziele erreicht“, zog Helge Jasch bei der Allround-WM das Fazit aus DESG-Sicht. „Medaillen über 3000 und 5000 m, Verbesserung der Zeiten im Time Ranking“ als Unterpfand für die WM in Inzell. Ein dreiköpfiges Sportler-Team, das die Abende auch nutzte, um die „Heimat“ mit Calgary-News zu versorgen. Robert Lehmann, männlicher Solist: „Hier sind die Strukturen zwischen Sport und Universität in einer unglaublich und angenehmen Art und Weise miteinander verbunden, dass man alles nur genießen kann. Auch Klima und Wetter waren wunderbar, die Sonne schien bei Temperaturen von knapp über null Grad.“

Lehmann_AktionRobert Lehmann - Solist bei der Allround-WM.Calgary besitzt das bekannt schnelle Eis – eine gute Plattform auch für die kleine Delegation der DESG bei der Allround-Weltmeisterschaft in Kanadas „wildem Westen“. Stephanie Beckert eroberte als Dritte das Treppchen nach dem 3000-m-Rennen in 4:00,77 Minuten, Doppelolympiasiegerin Martina Sáblíková (Tschechien) war allerdings nicht zu packen.

Pechi_AktionClaudi: Back in the saddle again. Eisschnelllauf-Journalisten sind Kenner der Materie. Ein Agentur-Reporter wagte die Prognose für Claudia Pechsteins 1500-m-Start in Erfurt: 2:01,23 Minuten. Die Berlinerin war dann exakt eine Hundertstel schneller und konnte mehr als zufrieden mit ihrer zweiten Performance an einem Nachmittag sein.

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