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Jenny_SiegJenny Wolf: So soll es bleiben. Foto: DESG-PresseDie Meldung war vielleicht erwartet worden, zumindest aber erhofft. Jenny Wolf setzt ihre Karriere fort. Nach kurzem Urlaub und Nachdenkphase. „Wir sind alle sehr glücklich“, fasste Bundestrainer Thomas Schubert die Reaktion an der DESG-Spitze zusammen. Die 32-jährige Weltmeisterin von Inzell über 500 Meter, schnellste Frau auf dem Eis, setzt sich neue Ziele. Und wer die Berlinerin kennt, weiß: weitere schnelle Runden sind nur eine Frage der Zeit; Jenny macht keine halben Sachen…

Urlaub_2Nico und Anni: Ein Hoch auf die neue Saison.
Foto: Ihle, privat
Sprungtraining positiv in jeder Lebenslage


Ich bin meiner Vorliebe für Strand und Meer im Urlaub gerecht geworden und packte gemeinsam mit meiner Freundin Anni die sieben Sachen dafür ein. Das Reiseziel hieß Karibik, genauer gesagt: Es ging in die Dominikanische Republik oder sollte ich es eher Paradies nennen?! Ein Traum von kilometerlangen weißen Sandstränden mit Kokospalmen und kristallklarem Wasser wurde wahr. Hinzu kam eine super saubere und gepflegte Urlaubsanlage mit feinsten Essen aus aller Welt. Die Cocktailkarte wurde von A bis Z ausprobiert und die Spanischkenntnisse aufpoliert. Am Tag haben wir an den stattfindenden Animationen teilgenommen, um uns auch da in den verschiedensten Sportarten unter Beweis zu stellen. Dies mit Erfolg und der wurde in den täglichen Abendshows im Theater, die auch den Tagesabschluss verschönten, mit einer Urkunde, Accessoires  und Rumflaschen gewürdigt. Tagestrips mit einem Katamaran und Speedboot auf die im Karibischen Meer gelegene einsame Insel Saona und Schnorcheltauchgang im Korallenriff mit Hai- und Rochenbecken ließen die erholsame Zeit geschwind vergehen. Ich habe den trainingsfreien Zeitraum sehr genossen, die Seele konnte ich einfach mal baumeln lassen und neue Kräfte für den Anlauf in die kommende  Saison 2011/2012 sammeln.

Seit 1969 ruft die Bewegung „Jugend trainiert für Olympia“ Kids auf die Sportplätze. Jetzt messen sich über 3000 Nachwuchstalente beim Finale in Berlin. Natürlich ist auch die Bewerbungsgesellschaft „München 2018“ vor Ort, um nochmals die Werbetrommel zu rühren – bevor am 06. Juli in Durban die Entscheidung für die übernächsten Winterspiele fällt. Olympia 2018-Botschafterin  und 500 m-Weltmeisterin Jenny Wolf entzündet die Flamme und ehrt die besten jugendlichen Sportler.

Liebenberg_2011Weichen stellen für die Zukunft: Trainer-Tagung in Liebenberg. Gute Laune eingeschlossen.
Foto: DESG-Presse
Die Gastfreundlichkeit von DESG-Partner DKB führt die Trainerschaft der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft nach der Saison nach Liebenberg, nördlich von Berlin. Meist verwöhnt die Mark Brandenburg seine Besucher mit warmem, frühlingshaftem Wetter, so auch in der Nach-Osterwoche. Rückschau und Ausblick heißt die Slogan, in zahlreichen Arbeitsgruppen analysieren die „Macher“ der DESG den vergangenen Winter. Bis in den späten Abend - und schon am frühen Morgen setzt sich das Brainstorming in den Tagungsräumen fort. Vieles kommt auf den Index, am Ende resümierte Verbandschef Gerd Heinze: „Wir konnten eine ausgewogene, gute Spitzensportbilanz ziehen: als Basis, dass die Förderung weiterhin gesichert ist.“

desglogo70desglogo70Klaus Kaergel feierte am 29.April seinen 60. Geburtstag – und blickt in Sachen Eisschnelllauf auf viele Wettkampf-Erlebnisse zurück. Jahrelang schnürte er als aktiver Läufer die Schlittschuhe, ehe er in den 1970ern ohne Umweg ins Kampfrichterfach wechselte – und fortan als Starter und Schiedsrichter einige Sportlergenerationen begleitete. Zunächst auf nationaler Ebene oder bei den Spartakiaden. 2003 wurde der Jubilar vom Berliner TSC zum ISU-Starter berufen, er begleitete die wichtigsten Wettkämpfe von Weltcups bis hin zu Weltmeisterschaften. Das deutsche „WM-Heimspiel“ in Inzell wurde nun zum Abschluss auf höchster Ebene für den Mann mit dem Oberlippenbart. Denn Kaergel – da nützen auch seine Fitness und das jüngere Erscheinungsbild nichts – hat mit seinem Sechzigsten die vorgeschriebene ISU-Altersgrenze erreicht. Doch die Eisschnellläufer in Deutschland dürfen hoffen, dass Klaus Kaergel auch künftig am Startpult steht und die Pistole abfeuert. „Go to the start…“

 

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