C4ES4H080917_010_Aktion_2Nico Ihle, 4. über 1000 mDie Ergebnisliste mag überraschen: Jenny Wolf „nur“ Dritte im 500-m-Rennen von Changchun am Sonntag? „Sie leidet unter Rückenschmerzen und erst spät war klar, dass sie überhaupt starten kann“, berichtet Teamleader Helge Jasch. „Schon deshalb: Respekt für diese Leistung.“

Stumpfes Eis, sehr trockene Luft und eine, freundlich ausgedrückt, nicht sonderlich euphorische Stimmung in der Halle – diese Vorzeichen für den Eisschnelllauf-Sprintweltcup in Changchun deuteten auf schwierige Umstände. Kein Problem offenbar für die DESG-Mannschaft, die im Gesamtergebnis einen sehr starken Eindruck hinterließ. Die schönsten Überraschungen lieferten Judith Hesse, Gabi Hirschbichler und Samuel Schwarz ab.

Changchun002_2010_2Das gibt es nicht alle Tage. Genauer genommen, ist es das erste Mal: Tausende Kilometer entfernt von der Heimat, in der chinesischen Sieben-Millionen-Einwohnerstadt Changchun, treffen sich die Short-Track-Spezialisten und die Eisschnellläufer zum „Familientreffen“ auf Kufen.

Ein neues Gesicht ziert die Internet-Präsenz der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG). Übersichtlich und modern. Hinter der frischen Fassade wartet reichlich Arbeit, wollen noch Informationen über Sportler und Verband eingepflegt werden. In den kommenden Wochen wird sich einiges tun. Reinklicken lohnt sich…

Die DESG betritt Neuland. Mit der Fortsetzung der Höhentrainings-Serie (nach Livigno, Celerina, Font Romeu) in diesem Jahr will Cheftrainer Markus Eicher nun in Südafrika Impulse setzen und seine Mehrkämpfer zweieinhalb Wochen lang in Potchefstroom auf die Herausforderungen des zweiten Weltcupblocks vorbereiten.

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