Sieg_in_Obihiro_dpa_2Samuel Schwarz - wenn Träume wahr werden. Erster Weltcup-Sieg in Obihiro. Foto: picture alliance / dpaIrgendwann am Abend in Obihiro kreisten die Gläser. „Wir haben mit Sekt angestoßen, auf die Erfolge während der gesamten Asien-Wochen“ erzählte Teamleader Helge Jasch, als im Hintergrund die Stimmung ihren Höhepunkt erreichte.

Hesse_ActionJudith Hesse sorgt für weitere ÜberraschungenDas kann sich sehen lassen. Judith Hesse kam am ersten Weltcup-Tag von Obihiro sowohl über die 500 m als auch die 1000 m auf Platz 6 – so stark war die zierliche Erfurterin, die letzte Woche in Changchun sogar ihre Podiumspremiere als Dritte über 1000 m feierte, noch nie.

Hirschbichler_Aktion_2Gaby Hirschbichler gibt GasDas „Reich der Mitte“ ist riesig. Eben noch im bitter kalten Norden, jetzt in Shanghai, wo der gigantische Jangtsekiang aus dem Tausende Kilometer entfernten Tibet ins Ostchinesische Meer fließt. In der gigantischen Metropole – mit 20 Mio. Einwohnern, dem umschlagstärksten Hafen der Welt, der atemberaubenden Skyline – steigt von Freitag bis Sonntag Teil 2 des „Ost-Blocks“ im Weltcupkalender der Short-Track-Elite. Das junge DESG-Team freut sich auf die Herausforderung am „Tor zur Welt“.

C4ES4H080917_010_Aktion_2Nico Ihle, 4. über 1000 mDie Ergebnisliste mag überraschen: Jenny Wolf „nur“ Dritte im 500-m-Rennen von Changchun am Sonntag? „Sie leidet unter Rückenschmerzen und erst spät war klar, dass sie überhaupt starten kann“, berichtet Teamleader Helge Jasch. „Schon deshalb: Respekt für diese Leistung.“

Stumpfes Eis, sehr trockene Luft und eine, freundlich ausgedrückt, nicht sonderlich euphorische Stimmung in der Halle – diese Vorzeichen für den Eisschnelllauf-Sprintweltcup in Changchun deuteten auf schwierige Umstände. Kein Problem offenbar für die DESG-Mannschaft, die im Gesamtergebnis einen sehr starken Eindruck hinterließ. Die schönsten Überraschungen lieferten Judith Hesse, Gabi Hirschbichler und Samuel Schwarz ab.

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