Lehmann_AktionRobert Lehmann - Solist bei der Allround-WM.Calgary besitzt das bekannt schnelle Eis – eine gute Plattform auch für die kleine Delegation der DESG bei der Allround-Weltmeisterschaft in Kanadas „wildem Westen“. Stephanie Beckert eroberte als Dritte das Treppchen nach dem 3000-m-Rennen in 4:00,77 Minuten, Doppelolympiasiegerin Martina Sáblíková (Tschechien) war allerdings nicht zu packen.

Pechi_AktionClaudi: Back in the saddle again. Eisschnelllauf-Journalisten sind Kenner der Materie. Ein Agentur-Reporter wagte die Prognose für Claudia Pechsteins 1500-m-Start in Erfurt: 2:01,23 Minuten. Die Berlinerin war dann exakt eine Hundertstel schneller und konnte mehr als zufrieden mit ihrer zweiten Performance an einem Nachmittag sein.

pechi_zurck_pk_in_erfurtClaudia Pechstein und Bezugstrainer Achim Franke im Fokus der Medien.
Foto: DESG-Presse
4:10,05 Minuten – eine 3000-m-Zeit, wie in Stein gemeißelt für Claudia Pechstein. Beim Internationalen Rennen in Erfurt vor einigen Hundert Zuschauern und großem Medien-Aufgebot blieb die 38-jährige Berlinerin knapp fünf Sekunden unter der ISU-Normzeit (4:15), die zur Teilnahme am Weltcup nächstes Wochenende in Salt Lake City berechtigt.

Die erste sportliche Hürde nach Beendigung einer zweijährigen Sperre (wegen abweichender Blutwerte) hat Claudia Pechstein genommen: Sie erfüllte in Erfurt die Qualifikationsnorm der ISU für ein Startrecht beim Eisschnelllauf-Weltcup. „Mit diesem Leistungsniveau wird Claudia Pechstein wieder in den Kreis der Nationalmannschaft der DESG berufen und ist somit für den Weltcup in Salt Lake City (18./19. Februar) startberechtigt“, erklärt Teamleader Helge Jasch, der die 38-Jährige künftig gemeinsam mit Joachim Franke als Bezugstrainer betreuen wird.

Beckert_na_also_2Stephanie Beckert blickt optimistisch Richtung WM.
Foto: DESG-Presse
Eine kleine, aber feine DESG-Delegation dreht ihre Runden auf dem Eis des Olympic Oval von Calgary. In der kanadischen Fünf-Ringe-Stadt von 1988, mit Blick auf die Rocky Mountains, visieren Isabell Ost, Robert Lehmann und Stephanie Beckert zwar keinen Gipfelsturm an.

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