Moritz AthletensprecherMoritz Geisreiter ist neuer Athletensprecher. Foto: DESGphoto/L.Hagen„Ich hoffe, dass er dem Eisschnelllaufen erhalten bleibt, in welcher Form auch immer“, hatte sich DESG-Präsidentin Stefanie Teeuwen zum Karriere-Ende von Moritz Geisreiter geäußert. Das war im März, nach dem letzten Saison-Weltcup, dem finalen Auftritt des großgewachsenen Inzellers auf dem schellen Parkett (Platz 6 über 5000 m). Ende Mai meldete sich der 30-Jährige, Neunter bei den Olympischen Spielen über 5000 m, zurück. Moritz wird Athletensprecher der deutschen Eischnellläufer, von den Bundeskader-Athleten gewählt.

Geisreiter nahm die Wahl an. Und will anpacken.

Der erste Ansatz des Weltcup-Dritten in diesem Winter (5000 m in Salt Lake City) lautet: „Eine gute Kommunikation ist, wie so oft und auch in unserem Verband, der Schlüssel zum Erfolg. Ich halte es für eine wichtige Aufgabe, für faire und transparente Kommunikation zwischen Verbandsführung und den Athleten beider Disziplinen (Eisschnelllauf, Short Track) einzustehen. Ich werde die Ohren offenhalten, um in Gesprächen zu erkennen, wenn es Unklarheiten gibt, die dann von der Verbandsseite oder aber auch durch eine gebündelte Wortmeldung der Athleten aufgehellt werden können.“

Der bekennende „mündige Athlet“ fordert umgehend „alle Athleten auch dazu auf, mich teilhaben zu lassen an den Prozessen und Überlegungen, die ihrer Ansicht nach unter Einbezug eines Athletensprechers geklärt oder verbessert werden können.“ Das Timing des Langstrecken-Spezialisten, auch im Besitz des Trainer-A-Scheins, lautet: „Mich in den nächsten Wochen in diese neue Perspektiven hineinarbeiten.“ Weitere wahrscheinlich „noch konkretere Ansatzpunkte“ würden sich da ergeben.

Statt dem „Servus, Moritz“ klingt es am Rand der Bande deshalb nach einem „Together mit Moritz“.