KulikMatthias Kulik ist neuer Sportdirektor.Nach den Deutschen Meisterschaften nominierte Bundestrainer Erik Bouwman für die bevorstehenden Wettkämpfe. Bouwman, als Coach für Perspektiv- und Nachwuchskader hat im Sommer zusätzlich auch die Koordination für den Olympiakader in Richtung kommender Wintersaison übernommen. In Abstimmung mit Isolde Weidner, Leistungssportreferentin Eisschnelllauf, erfolgte parallel dazu eine Erarbeitung des Trainer-Teams für diesen Weltcup-Winter. Basis waren auch individuelle Gespräche mit den aktuellen Leistungsträgern Die Weltcupsaison 2018/19 beginnt am 16. November in Japan.

Die Betreuung der Aktiven vor Ort werden Daan Rottier (Berlin) und Danny Leger (Inzell) übernehmen. Der 31-jährige Rottier arbeitet in enger Abstimmung mit Erik Bouwman zusammen und wird inhaltlich von diesem unterstützt. Die DESG sieht Rottier zukünftig für übergreifende Aufgaben vor. Als Teamleader und zuständig für Organisation und Koordination reist Helge Jasch nach Asien. Der Wechsel von der Indoor-Bahn in Obihiro auf die Freiluft-Anlage von Tomakomai sorgt für besondere Herausforderungen.

Der Wunsch des Verbandes an Betreuer wie Aktive lautet, zu einem Team zusammenwachsen. Entsprechende Signale brachten die DM-Tage von Inzell. Die personelle Struktur ist auf diesen Winter mit dem Highlight der Heim-WM in der Max-Aicher-Arena zugeschnitten.

Matthias Kulik neuer Sportdirektor

  

Auch die Suche nach einem neuen DESG-Sportdirektor ist beendet. Am letzten Tag der Meisterschaften in Inzell präsentierte der Verband Matthias Kulik (34) in dieser wichtigen Position. Der Münchner hat sportliche Wurzeln, sowohl im Eisschnelllauf wie auch im Short Track. Seit 2008 ist Kulik für die DESG tätig: als Leistungssportreferent Shorttrack. Während dieser Zeit erwarb er an der Trainerakademie Köln das Trainerdiplom des DOSB und studierte im Anschluss Internationales Management. Kulik: „Die DESG befindet sich weiterhin im mehrjährigen Prozess der Neuausrichtung. Dabei gilt der kurzfristige Fokus den Olympischen Spielen in Peking 2022, jedoch liegt vor allem das mittel- und langfristige Hauptaugenmerk auf der Entwicklung unserer perspektivreichsten Athleten in Richtung 2026 und darüber hinaus.“

DESG-Präsidentin Stefanie Teeuwen betont, wie zügig man doch inmitten der ganzen sportpolitischen Herausforderungen die Stelle wieder besetzen konnte. Unter vielen internen wie externen Bewerbungen fiel nach intensiven Gesprächen die Wahl auf Matthias Kulik, der durch seine lange Verbandszugehörigkeit wichtige Voraussetzungen mitbrachte.

Das Weltcup-Team der DESG

Nico Ihle (500/1000 m),

Joel Dufter (500/1000 m)

Hendrik Dombek (1000 m)

Manuel Gras (1500 m)

Patrick Beckert (1500 m/5000 m/ 10000 m)

Felix Maly (5000 m/10000m)

Claudia Pechstein (3000 m/5000 m)

Gabi Hirschbichler (1000 m/1500 m)

Roxanne Dufter (1000 m/1500 m)

Stefanie Beckert (3000 m/5000 m)

Michelle Uhrig (Team Pursuit)

Die Auswahl der Teams sowie Massenstart wird individuell vor Ort durch die Trainer vorgenommen