DaanDaan Rottier - neuer Nachwuchs-Bundestrainer. Foto: DESG-PresseMit der Berufung von Daan Rottier zum Bundestrainer Nachwuchs Eisschnelllauf werden weitere Weichen für die zukünftige Entwicklung des Eisschnelllaufs in Deutschland gestellt.

Der 32-jährige Niederländer übernimmt die Verantwortung für den Eisschnelllauf-Nachwuchs, nachdem der bisherige Nachwuchs-Bundestrainer Erik Bouwman in diesem Winter bereits für zusätzliche Aufgaben im Spitzenbereich zur Verfügung stand und die bisherige Nachwuchstrainerin mit Scouting-Aufgaben, Jenny Wolf, kürzlich zur Bundestrainerin Wissenschaft, Aus- und Fortbildung berufen wurde.

DESG-Sportdirektor Matthias Kulik sieht in Daan Rottier einen Trainer „der die nächsten Schritte im Prozess zur Neuausrichtung des Nachwuchses kontinuierlich weiterführen wird und das Team der verantwortlichen Bundestrainer verstärkt“.

In der laufenden Saison betreut Daan Rottier die Weltcup-Mannschaft und sammelt wertvolle Erfahrungen für seine neue Tätigkeit. Zuvor leistete er als Stützpunkttrainer in Berlin sehr gute Arbeit im Nachwuchsbereich und setzte die Philosophie von Erik Bouwman vor Ort um.

Daan Rottier sieht es als wichtig an, „dass in den kommenden Jahren fortgeführt wird, was vor zwei Jahren begann. Das bedeutet, dass ich die Linie von Erik Bouwman und die Strukturen von Jenny Wolf im Nachwuchsbereich mit meinem eigenen Input weiterführen werde. Seit 2016 habe ich in Berlin stets einen engen Austausch mit meinen Kollegen am Stützpunkt und den anderen Stützpunkten gesucht, um neue Anregungen zu sammeln und meine eigenen Ideen zu verbreiten. Diese Zusammenarbeit mit den Landes- und Stützpunkttrainern sowie untereinander soll intensiv weitergeführt werden. Als Nachwuchs-Bundestrainer werde ich neben dieser Diskussionskultur unter uns Trainern viel Wert auf die Umsetzung unserer Verbandskonzeptionen legen. Die Wahrung einer gewissen Individualität mit stets hoher Qualität auf und neben dem Eis ist mir besonders wichtig.“

Daan Rottier übernimmt bis Ende der Saison mit der Mehrkampf-WM in Calgary sowie dem Weltcup-Finale in Salt Lake City noch Betreuungsaufgaben im Spitzenbereich und erhält in diesem Zeitraum im Nachwuchsbereich Unterstützung von Jenny Wolf und Erik Bouwman.