116886676 layGunda Niemann-Stirnemann während der WM 2019 in Inzell. Foto: picture-alliance/Sven SimonDie „Ruhmeshalle“ des deutschen Sports bekam wieder Neuzugänge. Wie der Sporthilfe bekannt gab, wurden drei neue Mitglieder in die Hall of Fame aufgenommen – darunter mit Gunda Niemann-Stirnemann eine Legende des deutschen Eisschelllaufens. Die Erfurterin gewann in Albertville, Lillehammer und Nagano acht olympische Medaillen. In ihrer einzigartigen Karriere auf den Kufen sammelte sie elf WM-Titel auf Einzelstrecken und 98 Weltcupsiege.

„Ich freue mich sehr darüber, dass Gunda diese Ehrung erhält“, so DESG-Präsidentin Stefanie Teeuwen spontan. „Und gratuliere im Namen des Verbandes zur Aufnahme in die Hall of Fame des deutschen Sports. Welche nur herausragende Persönlichkeiten erhalten. Gunda Niemann-Stirnemann ist so eine Person, eine, die sowohl als Athletin als auch jetzt in ihrer Funktion als Trainerin Fairplay, Leistung und das Miteinander stets als Vorbild lebt.“

Nach Gunda Niemann-Stirnemann ist die Eishalle in Erfurt benannt. Dort steht die 53- Jährige häufig am Rande der Bande – zum Beispiel beim Training mit ihrer Tochter Victoria (17), eines der größten Talente im deutschen Eisschnelllaufen.

„Die Hall of Fame ist ein hervorragender Ort, um die größten Athletinnen und Athleten vergangener Tage zu würdigen“, beschreibt Veronika Rücker, Vorstandsvorsitzende des DOSB, die Institution, die gemeinsam mit der Stiftung Deutsche Sporthilfe und dem Verband der deutschen Sportjournalisten (VDS) getragen wird. Insgesamt 116 Ausnahme-Athleten sind dort vertreten, neben Gunda Niemann-Stirnemann wurden jetzt Prof. Dr. Walther Tröger und Martin Braxenthaler (Monoski) aufgenommen.