Nach dem positiven Abschluss der ersten Internationalen Deutschen Meisterschaften in Inzell erfolgten auf Grundlage der sportlichen Ergebnisse die Mannschaftsnominierungen.
Zudem hat die DESG auch eine wichtige Entscheidung im Hinblick auf den Betreuereinsatz in der Deutschen Eisschnelllauf-Nationalmannschaft getroffen.
„Der sportliche Fokus innerhalb unserer Eisschnelllauf-Nationalmannschaft in Vorbereitung auf und während der anstehenden Weltcup-Wettbewerbe muss trotz der aktuellen verbandspolitischen Situation zu 100 Prozent gewährleistet sein.
Die teilweise unsachgemäßen und dadurch verbandsschädigenden medialen Aussagen von Herrn Matthias Große gegen unsere aktuelle leistungssportliche Verbandsstrategie sind dabei nicht förderlich. Wir sehen uns entgegen der Äußerungen mit einem starken Betreuerteam auf dem richtigen Weg in der sportlichen Entwicklung unseres Verbandes.“

Mit dieser Begründung des Sportdirektors Matthias Kulik wurde daher entschieden, dass die Deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft Herrn Matthias Große, Betreuer von Claudia Pechstein, ab der anstehenden Weltcupsaison 2019/20 nicht in den Betreuerstab der Deutschen Eisschnelllauf-Nationalmannschaft einbinden wird.

Eine optimale Betreuung von Claudia Pechstein wird auf und abseits des Eises trotzdem gewährleistet sein.

Auf Verbandsebene begrüßt die DESG einen gemeinschaftlichen Diskurs mit Mitgliedern aber auch Außenstehenden. Dabei kann jeder seine persönliche Meinung und gerne auch Kritik zur leistungssportlichen Ausrichtung anbringen. Einem direkten Austausch stehen die Verantwortlichen innerhalb des Verbandes jederzeit offen gegenüber.