Ihle Dufter KlobensteinNico Ihle, Joel Dufter: Da geht noch was. Foto: DESG-PresseEin Platz auf dem Podium, zumindest in der Streckenwertung, damit hatte Nico Ihle vor der Eisschnelllauf EM in Klobenstein gar nicht gerechnet. Aber dann gab es nach dem zweiten 1000 m Rennen Blumen für den drittplatzierten Chemnitzer. In der Gesamtwertung belegte er Rang 5, ganz knapp am Podium vorbeigeschrammt. Joel Dufter, die zweite Sprinthoffnung der DESG, wurde in diesem Lauf mit der viertbesten Zeit gestoppt. In der Addition bedeutete das Rang 7. „Damit können wir zufrieden sein, wenn man bedenkt, dass diese EM auch als scharfes Training für die Weltmeisterschaften in Inzell genutzt werden kann. Und dort wollen wir angreifen – und nicht nur von den Top Ten sprechen...“, so die beiden Sprinter.

OSHXdczcEigener Charme, die Arena Ritten.
Foto: ec2019.ritten.com
Natürlich herrscht wieder Kaiserwetter in Klobenstein. Das Hochplateau am Ritten mit der sagenhaften Aussicht auf die umliegenden Berggipfel ist ein Kleinod. Auch für Europas Top-Eisschnellläufer, die ab Freitag ihre Besten im Großen Vierkampf und dem Sprint-Vierkampf ermitteln. “Ganz gleich in welchem Hotel Du bist, man wird hier verwöhnt”, skizziert Nico Ihle die Gastfreundschaft der Südtiroler.

Dordrecht StimmungSo feiert Dordrecht. Foto: ArchivUnter der Leitung des neuen Shorttrack-Bundestrainers, Stuart Horsepool, bereitete sich der DESG-Nationalkader in Polen auf die kommenden Aufgaben, beginnend mit der EM im niederländischen Dordrecht (11.-13.Januar), vor. Der Brite skizziert seine ersten Erfahrungen und Erwartungen.

IMG 0029Wir wünschen allen Partnern, Sponsoren und Mitgliedern der DESG ein frohes Weihnachtsfest, einen guten Start in das neue Jahr sowie viel Erfolg und Gesundheit! Unsere Geschäftsstelle ist ab dem 02.01.2019 wieder für Sie erreichbar.

 

Joel Dufter HeerenveenJoel Dufter läuft in Heerenveen auf Rang 6. Foto: Lars HagenNach drei anstrengenden Weltcup-Stationen in Asien und Polen atmete die Eisschnelllauf-Weltelite in Heerenveen auf. Endlich gab es kein Arbeitereis wie in Tomaszow Mazowiecki (Polen) oder wie auf der Freiluftbahn von Tomakomai (Japan). Gleiten war wieder möglich. Darüber freute sich besonders Joel Dufter.

Über 1000 m überraschte der Inzeller als sechster in 1:08,66 Minuten. Vor fast 7000 begeisterten Zuschauern siegte 1000 m-Olympiasieger Kjeld Nuis. Der Niederländer verpasste in 1:07,80 Minuten seinen eigenen Bahnrekord (1:07,64) knapp. "Der sechste Platz ist sehr gut. Nach der Woche in Polen hätte ich das nicht gedacht. Da hatte ich eine leichte Magen-Darm-Grippe", erklärte Joel. "Am Mittwoch bin ich erst wieder ins Training eingestiegen. Darum bin ich auch so überrascht. Jetzt kann ich mich auf die Weltmeisterschaft zu Hause in Inzell konzentrieren. Ich brauche so ein Eis mit Feedback. Ich bin mehr ein Gleiter", fügte er hinzu. Für die Heim-WM sieht er noch Steigerungsmöglichkeiten. "Am Start und in der Endpower will ich mich noch verbessern. Die Basis ist da", meint der 23 Jahre alte Bayer. 

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