OLS4391 WK Allround Coolste Baan Amsterdam 090318 Gabi MdJBeste Saison ever - Gabi Hirschbichler. Foto: Martin de Jong„Rammstein“, die „Scorpions“ und „Depeche Mode“ waren schon da – jetzt bevölkern die Eisschnellläufer die ultramoderne Minsk-Arena. Das Finale des Weltcups am Samstag und Sonntag ist gleichzeitig der Showdown des Olympia-Winters. Zugrunde liegen harsche Qualifikations-Kriterien entsprechend der Platzierungen im World Cup. Für die DESG treten Claudia Pechstein, Gabi Hirschbichler und Michele Uhrig an. Über die 5000 Meter kommen bei den Herren Patrick Beckert, durch die Nachwirkungen eines Infekts gehandicapt, und Moritz Geisreiter zum Zug. Nico Ihle beendet über beide Sprintstrecken eine für ihn erfolgreiche Saison.

Der Sächsische Eissportverband e.V. / Fachsparte Eisschnelllauf sucht zum nächstmöglichen Termin (01.05.2018 oder 01.08.2018), einen / eine Nachwuchstrainer / Nachwuchstrainerin Eisschnelllauf am Standort Chemnitz.

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Der TriumphMoritz Geisreiter: In der Abschlusssaison noch ein dritter Platz in Salt Lake City. Foto: Martin de JongDer Größte war er immer. Aber trotz seiner stattlichen zwei Meter Körpergröße konnte sich Moritz Geisreiter in der Kurve ziemlich klein machen – unerlässlich für einen guten Eisschnellläufer. Aber dieses Kapitel will der 30-Jährige an diesem Wochenende beenden. Das Weltcupfinale ist sein letzter Start, über 5000 Meter. „Ich bin lange schwanger mit dem Gedanken gegangen, habe mich aber jetzt endgültig entschlossen, dass ich meine aktive Karriere in Minsk zu einem positiven Ende bringen werde.“

Team Junioren DDESG gut vertreten. V.l.n.r. Robert Lehmann, Paul Galczinsky, Lea-Sophie Scholz, Lukas Mann, Erik Bouwman. Obere Reihe: Ole Jeske und Max Reder. Foto: DESGphoto/L.Hagen‚Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert’, sagt Hannibal Smith immer in der TV Serie ‚Das A Team’. Das beziehen Bundestrainer Erik Bouwman und Juniorencoach Robert Lehmann jetzt auf den Ablauf der Junioren-WM in Salt Lake City. Unter dem Strich steht Silber im Team Sprint und starke Einzelleistungen von Lea-Sophie Scholz, Paul Galczinsky und Max Reder. Mehr als ein Hoffnungsschimmer für den Nachwuchs der DESG.

Die Oranje-Welt hatte sich noch einmal zum Schaatser-Festival versammelt. 25 000 Zuschauer pilgerten ins denkmalgeschützte Olympiastadion von Amsterdam, um – selbst bei Wind und Regen – sich und ihren Sport unter freiem Himmel zu feiern. Eine Atmosphäre, die bei Zuschauern wie Athleten für Gänsehautstimmung sorgte. Das lag natürlich auch an den niederländischen Eisschnellläufern, die ihre stolze Jahres-Ausbeute weiter aufstockten. Dass die Allround-Weltmeisterschaft nicht zur reinen NL-Show wurde, dafür sorgte die Japanerin Miho Takagi (23), die Ireen Wüst (vorher siebenmal auf dem höchsten Podest) in der Vierkampf-Wertung auf Platz 2 verwies. Aber Silber fühlte sich für die Skating-Ikone trotzdem als Riesenerlebnis an. „Vor einem solchen Publikum zu laufen, macht dich einfach glücklich.“

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