Monique_SiegerinMonique im Mittelpunkt.
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Ein ungewöhnliches Podium: Auf Platz 1 Monique Angermüller, die selbst erklärte Favoritin über die 1000 Meter. Rechts von ihr auf dem Silberrang Judith Hesse, die auch auf der letzten Runde genügend „Körner“ in den Beinen hatte – ebenfalls nicht unerwartet. Überraschend aber eine Mehrkämpferin auf Platz 3: Claudia Pechstein, die mit einer starken Zeit (1:17,64) ihre dritte Medaille dieser „Deutschen“ abholte. „Vor Gabi Hirschbichler, vor Jenny Wolf, das kann sich sehen lassen“, freute sich die 39-jährige Berlinerin über ihren nächsten Streich.

Inzell_2011_Siegerehrung_2Patrick mit Siegerpose umrahmt von Robert und Hubert.
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1:48,49 Minuten – Patrick Beckert, der ausgewiesene Langstreckenspezialist vom Eislaufclub Erfurt, überraschte sich selbst an Tag 2 der Deutschen Meisterschaften in Inzell. „Vorher war ich nie unter 1:50 geblieben“, meinte der 21-Jährige happy über den eher nicht eingeplanten Titel auf dieser schwierigen Distanz zwischen Sprint und Langstrecke.

DM_Inzell_2011_2Monique, die strahlende Siegerin, mit Claudia (2.) und Isabell (3.) Foto: DESG-PresseSonniges Inzell, die Teilnehmerinnen des 1500-m-Laufes wärmten sich vor der Max-Aicher-Arena bei 20 Grad auf, ein Sommertag im November, zwischen blauem Himmel und farbenfrohen Wäldern. Die heitere Stimmung übertrug sich  unmittelbar auf den Wettkampf. Monique Angermüller verteidigte ihren Titel. Knapp vor 3000-m-Meisterin Claudia Pechstein und Isabell Ost. Auf dem Podium strahlten die Damen um die Wette, denn die gelaufenen Zeiten waren hammermäßig: 1:57,78 für Monique, 1:57,92 für Claudia, die sich hinterher auch „nicht kaputt“ fühlte – und am letzten Tag nochmals das volle Programm absolvieren will.

Interview_Samu_2Samu, der Kufenflitzer!
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Es war eine Überraschung dieser „Deutschen“: Nicht, dass Nico Ihle auf seiner Paradedistanz über 2 x 500 m dem „Kufenflitzer des Jahres“ Samuel Schwarz jeweils zum Sieg gratulieren musste. Sondern die Laufzeiten, die der 28-jährige Berliner aufs Inzeller Eis knallte. Zunächst steigerte „Samu“ seine persönliche Bestzeit von 35,71 auf 35,65 Sekunden.

„Glückwunsch an Isi, sie hat eine ganz starke Zeit vorgelegt, obwohl sie vor dem Rennen nervös war“, meinte Claudia Pechstein nach dem Saisonstart über 3000 Meter. Erst in der zweiten Hälfte des Rennens kam „Pechi“ der Vorgabe der vor ihr gestarteten Isabell Ost näher, um mit starken Schlussrunden noch an der Berliner Kameradin vorbei zu ziehen. „Es war ein kontrolliertes Rennen“, fast so schnell wie bei der WM im März ebenfalls in Inzell. Die fünfmalige Olympiasiegerin kokettierte auch mit ihrem reifen Sportlerinnen-Alter: „Noch ein Titel mehr. Nicht schlecht für eine 39-Jährige.“

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