Jenny_und_Dr_BachDOSB-Präsident Dr. Thomas Bach gratuliert Jenny Wolf zum Sieg.
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Die „37“ verdeutlichte den Unterschied zwischen Jenny Wolf und dem Rest der Sprint-Welt. Die Berlinerin stürmte als Einzige mit Zeiten unter der magischen Marke ins Ziel, verbesserte ihre 37,98 sec aus dem „ersten Gang“ sogar noch um zwei Hundertstel und wurde souverän Champion – zum vierten Mal in Folge auf dieser Strecke, das schaffte vor ihr noch keine.

siegerehrung_WHess_2Jubel in Inzell. Stephanie Beckert, Martina Sáblíková und Claudia Pechstein.
Foto: Wilfried Heß
„Wir haben unsere neue Arena mit diesem Tag und den Leistungen von Stephanie und Claudia glanzvoll eingeweiht“, fand DESG-Präsident Gerd Heinze nach einem historischen Samstag für seinen Verband die richtigen Worte zum Ergebnis über 5000 m. Platz 2 für Stephanie Beckert, Dritte Claudia Pechstein – hinter der überragenden tschechischen Olympiasiegerin Martina Sáblíková. Die Halle tanzte für die Medaillen Nr. 2 und 3 für die deutschen Eisschnellläufer. „Man kann vieles planen, aber nicht, dass zwei Generationen über die gleiche Strecke auf dem Treppchen stehen“, so Sportdirektor Günter Schumacher.

Foto_GeisreiterMoritz Geisreiter, knapp an den Top Ten vorbei... Foto: DESG-Presse10.000 Meter, 25 Runden – für das eislaufbegeisterte niederländische Publikum gibt es nicht viel Schöneres, um ihre Helden (und auch ein bisschen sich selbst) pro Lauf fast eine Viertelstunde lang zu feiern. Schon gar nicht, wenn bei der Siegerehrung zwei ihrer Helden aufs WM-Treppchen von Inzell klettern. Bob de Jong war – wie bereits über die halb so lange Strecke – eine Klasse für sich, marschierte in der Schlussphase seines Laufs in 30er, manchmal 29er-Rundenzeiten und gewann mit 12:48.20 Minuten.

Jenny_ganz_obenJenny Wolf: So soll es wieder sein.
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„Tagesform und Nervenstärke“, so Bundestrainer Thomas Schubert, würden entscheiden, wenn beim Showdown des Inzeller WM-Festivals die 500 m auf dem Programm stehen. Das Fünfsterne-Rennen aus DESG-Sicht. Jenny Wolf, schnellste Frau der Welt, will ihren vierten Titel einfahren, das Olympia-Silber von Vancouver vergolden, ihre unglaubliche Konstanz auf der Sprintstrecke (58 Weltcupsiege) einmal mehr unter Beweis stellen.

Foto_HirschbichlerGabriele Hirschbichler - planen für die Zukunft.
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„Wenn der Wurm erst mal drin ist…“ Monique Angermüller machte aus ihrem Herzen keine Mördergrube, die Berlinerin war mit Platz 13 (1:17,33 min) „natürlich unzufrieden. Selbst wenn nur vier Hundertstel zu den Top-Ten fehlten. Im Rückblick muss ich zugeben, es war ein verdammt schlechtes Jahr.“ Krankheiten ließen einen konstanten Formaufbau nie zu. „Aber das Laufen macht mir auch jetzt noch viel Spaß, deshalb freue ich mich auf die 500 Meter morgen. Vielleicht geht da ja noch was.“

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