Jenny_InterviewJenny Wolf auf dem Weg zum Interview mit ZDF-Reporter Hermann Valkyser. Foto: DESG-PresseThialf gilt als Mekka des Eisschnelllaufens. Nicht nur in Friesland, in ganz Holland, ja Europa. Ein Fest des Sports, an dem die deutschen Athleten bei der Sprint-Weltmeisterschaft in Heerenveen ihren Anteil haben möchten. Selbst wenn die Zielrichtung 2011 ganz klar auf die (Heim)WM in Inzell ausgerichtet ist: beim Mehrkampf über 500 und 1000 Meter holt man sich Appetit und noch mehr Motivation für das Saison-Highlight.

C4ESD1080920_006_AktionJenny Wolf: WM-Medaille im Visier.Eissprint-Weltrekordlerin Jenny Wolf sorgte für Schlagzeilen. Im Dezember hatte sie beim Weltcup in China und Japan über 500 Meter ihre Siegesserie eindrucksvoll fortgesetzt, Anfang 2011 die Heirat mit Oliver Lotze. Am Wochenende steht die Sprint-WM auf dem Programm, Mitte März bildet die Einzelstrecken-Weltmeisterschaft den Abschluss der nacholympischen Saison. Lohnende Ziele.

Gabi_AktionGabi Hirschbichler: WM-Start nach guten Weltcup-Platzierungen.Der Januar gehört traditionell den Sprintern. Flotter, schneller, Eis-Stakkato. Und das fast vor der Haustüre. Nach Obihiro/Japan 2010 bittet nun am Wochenende Heerenveen zum Showdown der Hundertstelsekunden. Die Tempo-Fraktion der DESG reiste mit sattem Optimismus im Gepäck nach Friesland. Denn die Ausrufezeichen der Schützlinge von Bundestrainer Thomas Schubert gehörten zu den prägnantesten in diesem Winter.

Klobenstein_FansAufbruch in Klobenstein.
Foto: DESG-Presse
Short Track und Eisschnelllaufen im Doppelpack. DESG-Sportdirektor Günter Schumacher nutzte ein kurzes Hochdruckgebiet über den Alpen, um nach den Kufenkratzern in Inzell via Brenner die Eischnellläufer in Südtirol zu begutachten. Er brachte die langersehnte Sonne mit und lobte den Auftritt der jungen deutschen Damen-Mannschaft. „Natürlich klafft die Schere zwischen Erwartungen und Resultaten noch auseinander, aber wir sind auf einem guten Weg und müssen uns auch in Geduld üben.“

Isi_in_KlobensteinIsabell Ost strahlt, für einen WM-Platz hat es gereicht. Foto: DESG-PresseEs hat nicht sollen sein. Südtirol und seine Freiluft-EM hatten von vorneherein nicht optimal in die Planungen der DESG-Strategie gepasst. Im Fokus steht die Heim-Weltmeisterschaft von Inzell - und die zunehmende Spezialisierung auf die Einzelstrecken. Folglich auch nachvollziehbar, dass die Damen und Herren die finale Strecken über 5000 resp. 10.000 m verpassten.

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