Calgary_002WM-Abschlussfeier in Calgary. Foto: Helge Jasch„Wir haben unsere gestellten Ziele erreicht“, zog Helge Jasch bei der Allround-WM das Fazit aus DESG-Sicht. „Medaillen über 3000 und 5000 m, Verbesserung der Zeiten im Time Ranking“ als Unterpfand für die WM in Inzell. Ein dreiköpfiges Sportler-Team, das die Abende auch nutzte, um die „Heimat“ mit Calgary-News zu versorgen. Robert Lehmann, männlicher Solist: „Hier sind die Strukturen zwischen Sport und Universität in einer unglaublich und angenehmen Art und Weise miteinander verbunden, dass man alles nur genießen kann. Auch Klima und Wetter waren wunderbar, die Sonne schien bei Temperaturen von knapp über null Grad.“

Lehmann_AktionRobert Lehmann - Solist bei der Allround-WM.Calgary besitzt das bekannt schnelle Eis – eine gute Plattform auch für die kleine Delegation der DESG bei der Allround-Weltmeisterschaft in Kanadas „wildem Westen“. Stephanie Beckert eroberte als Dritte das Treppchen nach dem 3000-m-Rennen in 4:00,77 Minuten, Doppelolympiasiegerin Martina Sáblíková (Tschechien) war allerdings nicht zu packen.

Pechi_AktionClaudi: Back in the saddle again. Eisschnelllauf-Journalisten sind Kenner der Materie. Ein Agentur-Reporter wagte die Prognose für Claudia Pechsteins 1500-m-Start in Erfurt: 2:01,23 Minuten. Die Berlinerin war dann exakt eine Hundertstel schneller und konnte mehr als zufrieden mit ihrer zweiten Performance an einem Nachmittag sein.

pechi_zurck_pk_in_erfurtClaudia Pechstein und Bezugstrainer Achim Franke im Fokus der Medien.
Foto: DESG-Presse
4:10,05 Minuten – eine 3000-m-Zeit, wie in Stein gemeißelt für Claudia Pechstein. Beim Internationalen Rennen in Erfurt vor einigen Hundert Zuschauern und großem Medien-Aufgebot blieb die 38-jährige Berlinerin knapp fünf Sekunden unter der ISU-Normzeit (4:15), die zur Teilnahme am Weltcup nächstes Wochenende in Salt Lake City berechtigt.

Die erste sportliche Hürde nach Beendigung einer zweijährigen Sperre (wegen abweichender Blutwerte) hat Claudia Pechstein genommen: Sie erfüllte in Erfurt die Qualifikationsnorm der ISU für ein Startrecht beim Eisschnelllauf-Weltcup. „Mit diesem Leistungsniveau wird Claudia Pechstein wieder in den Kreis der Nationalmannschaft der DESG berufen und ist somit für den Weltcup in Salt Lake City (18./19. Februar) startberechtigt“, erklärt Teamleader Helge Jasch, der die 38-Jährige künftig gemeinsam mit Joachim Franke als Bezugstrainer betreuen wird.

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