2017 01 27 0881Roxanne Dufter mit zwei Bestzeiten in Calgary.
Foto: DESGphoto/Lars Hagen
Zu bedauern sind jetzt die Statistiker, die nach Calgary alle Bestmarken aktualisieren müssen. Vor ihnen liegt eine Kärnerarbeit, denn gefühlt jeder Zweite verbesserte im Rahmen der 48. Sprint-WM seine persönlichen Bestzeiten. Das Olympic Oval und sein schnelles Eis sorgten für ein Stakkato an Rekorden. Mittendrin beim Tempoforcing in der Olympiastadt von 1988: Nico Ihle, der über 500 und 1000 m nationale Rekorde lief – und auf Position 2 übernachten durfte. Also alles drin: der Podestplatz liegt erneut in Reichweite des 31-jährigen Chemnitzers, bei der ersten Sprint-EM Anfang Januar mit Bronze dekoriert.

Preisuberreichung in GrefrathPreisüberreichung in Grefrath.
Foto: EC Grefrath
Der Eisschnelllaufclub Grefrath 1992 e.V. gehört zu den Siegern des Vereinswettbewerbs „Bewegung gegen Krebs“ - freute sich über einen Gutschein im Wert von 5.000 Euro.

Zahlreiche Sportvereine, Sportkreise und Stadt-/Kreissportbünde bundesweit machten auch 2016 wieder „Bewegung gegen Krebs“ zu ihrem Thema. Und unterstützten die Offensive. Ob lautstark durch Trommler auf dem örtlichen Wochenmarkt, mit großer Reichweite im Lokalradio oder pfiffig durch das Maskottchen im „Bewegung gegen Krebs“-Outfit. Durch einfallsreiche Aktionen wurden Interessierte über den Nutzen von Sport und Bewegung in der Krebsprävention und Nachsorge informiert und zum aktiven Mitmachen und Ausprobieren motiviert.

Nico Goldenes BuchEintrag ins Goldene Buch - unter den Augen von Ordnungsbürgermeister Miko Runkel und Trainer Klaus Ebert. Foto: Andreas SeidelSchnell, schneller, Calgary. Gerne sprechen die Kanadier aus der Olympiastadt von 1988 vom „schnellsten Eis der Welt“, viele Rekorde tragen das Gütesiegel der ersten nordamerikanischen 400-m-Indoor-Anlage. Auf jeden Fall ist die 1100 m hoch gelegene Halle in der Hauptstadt der Provinz Alberta ein gutes Pflaster für die Duelle der Schnellsten. Am Samstag und Sonntag ermitteln die Sprinter im Vierkampf ihre WM-Champions. Die 500 m sowie 1000 m stehen jeweils zweimal auf dem Programm im Olympic Oval.

TalentetreffTalentetreff in Crimmitschau und Chemnitz. Foto: Jon HoeftAm 18./19. Februar fand der traditionelle DESG Talentetreff statt. Diese Veranstaltung ist die Kids die erste Stufe im nationalen Wettkampfsystem und auf beide Sportarten ausgerichtet. Dabei geht es sowohl um die Challenge wie auch um Talentsichtung und vor allem, wie gut die schlittschuhläuferischen Fähigkeiten ausgebildet sind.

Die Sportler treten auf kurzen (Eishockey) und langen Schlittschuhen (beherrschen das Material auf kurzen Schlittschuhen und wurden auf lange Kufen umgestellt) in eigenen Kategorien (AK F kurze Kufen, AK F lange Kufen und AK E lange Kufen) geschlechtergemischt gegeneinander an.

Junioren PodestJunioren auf dem Podest: Ole Jeske, Jeremias Marx und Max Reder.
Foto: Robert Lehmann
Auf der offenen Bahn nicht vom Wind verweht – sondern die gute Entwicklung unter Beweis gestellt. So lautet das Fazit der Eisschnelllauf-WM der Junioren in Helsinki. Eine Bronzemedaille (im Team Sprint), vier Top-5-Plätze und siebenmal unter den ersten Zehn. Damit konnte Bundestrainer Jan Coopmans zufrieden sein, seine sieben Athleten zeigten beim Saison-Höhepunkt gute Leistungen. „Das war OK“, so Coopmans, der registrierte, dass „von allen Ecken“ Erstaunen über das Abschneiden des DESG-Nachwuchses kam. „Allerdings“, so die prompte Einschränkung „fehlt uns teilweise die Stabilität.“ Auf einigen Strecken bleibt der Abstand zur Weltspitze deutlich, vor allem bei den jungen Damen.

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