Staffel JuniorinnenDie siegreichen Staffel Juniorinnen: Anna Beiser, Gina Jacobs, Maria Deike und Aline Lenke. Foto: Daniel ZetzscheEs war ein Shorttrack-Showdown mit kleinen Paukenschlägen – aus Sicht der bis zum letzten Startschuss bis in die Zehenspitzen motivierten Nachwuchs-Skater der DESG, Kids und Teens. Vier Podiumsplätze beim Europacup-Finale in Hasselt/Belgien auf den Einzelstrecken sowie als Happy End der Sieg im 3000-m-Team-Relay der jungen Damen. Anna Beiser, Gina Jacobs, Maria Deike und Aline Lenke lieferten die beste Zeit (4:31,149 Minuten) ab, gewannen vor Italiens Talenten, Tschechien und den Niederlanden. Ein echter Schluss-Akkord für das Trainer-Duo Diana Scheibe und Daniel Zetzsche am Rand der Bahn.

Das Grüne Band

Noch bis zum 31. März 2017 können sich alle Mitgliedsvereine der DESG für das „Grüne Band“ bewerben.
Das "Grüne Band" ist eine Prämierung für Vereine, die Förderung von Nachwuchsleistungssportlern durch eine aktive Talentsuche und -förderung von Jugendlichen sowie aktive Dopingprävention betreiben.

Chemnitz KiskerShorttrack-Impression aus Chemnitz. Foto: Martin Kisker, ETRDie letzte Station für die Shorttrack-Junioren heißt Hasselt. Und das Europacup-Finale im flämischen Belgien ist der Saison-Höhepunkt für die Sportler der verschiedenen Altersklassen, vor allem für die „Kids“ ein seltenes Zusammentreffen mit den Besten der anderen Nationen. Das ist viel mehr als Reinschnuppern, sondern Kräftemessen auf hohem Niveau. Für den DESG-Nachwuchs eine zwingende Herausforderung, sich frühzeitig zu stellen. Elf deutsche Sportler aus den Bereichen Senioren (+18), Junioren A/B/C/D gehen von Freitag bis Sonntag an den Start. Betreut von Junioren-Bundestrainer Diana Scheibe, die am letzten Wochenende bei den JDM in Chemnitz aufmerksame Beobachterin war.

Die Eisschnelllauf-Talente der DESG ließen bei ihrem Saison-Showdown auf gewohnt schnellem Berliner Eis nochmals aufhorchen. Beim dritten Deutschland-Cup „verabschiedete“ sich zum Beispiel Lukas Mann von den A-Junioren mit 6:51,28 Minuten über 5000 m. Bundestrainer Jan Coopmans sah auch einen starken Paul Galczinsky, der auf der Mittelstrecke seinen in Inzell aufgestellten Deutschen Rekord nur um drei Zehntel verfehlte. 1:50,65 über 1500 m. Ole Jeske unterstrich seine „Sprint-Perspektiven“ (Coopmans). Für den erst 17-jährigen Max Reder (Junioren B) notierte der Coach über 500 Meter flotte 36,86 Sekunden. Über 1000 m blieben die Uhren bereits bei 1:12,60 Minuten stehen. Bei den jungen Damen lief Lea-Sophie Scholz im Sportforum erstmals unter 42 Sekunden: 40,77. Zwischen den Nachwuchskräften ermittelten die „Neu-Senioren“ die DESG-Titelträger im Mehrkampf – parallel zum Weltcupfinale der Elite. Michelle Uhrig mit 170,457 Punkten und Felix Maly (155,711) deuteten einmal mehr an, dass die im olympischen Winter den nächsten Schritt nach oben unternehmen können. 

DD VorbereitungDer Shorttrack-Sound - vom 11-jährigen DJ BastiQDas ist wohl nur im Short Track möglich: Auf fast allen Distanzen gab es bei den 42. Weltmeisterschaften in Rotterdam neue Titelträger. Nur über 500 m stand die Chinesin Kexin Fan wieder oben auf dem Treppchen. Am WM-Schlusstag heizte DJ Martijn La Grouw die fast 8000 Zuschauer im Sportpalast Ahoy ein, die vor allem mit den Oranje-Kurvenkratzern litten.

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