Bibi KufenDo it yourself ist beim Shorttrack gefragt. Bibi schleift die Kufen. Foto: DESG-PresseEin Hauch Olympia weht durch die Palavela-Halle, Ausstragungsstätte der Shorttrack-EM am Wochenende. Vor elf Jahren ermittelten die Kurvenkratzer in Turin ihre Besten der Winterspiele. 2007 war der ST-Weltcup im Palazzo mit der ungewöhnlichen Dachkonstruktion (wie ein überdimensionales Segel) zu Gast. Am Rande des Messezentrums Lingotto nehmen jetzt Aktive aus 28 Nationen Startaufstellung. Am Freitag, dem Dreizehnten, geht es los. Am Sonntag-Nachmittag beenden die Staffeln den EM-Reigen.

Herren DM OberstdorfFelix Spiegl und Tom Rietzke - die Deutschen Meister von Oberstdorf. Foto: Kreisbote Oberallgäu/Josef GutsmiedlParadiesisches Winterwetter in Oberstdorf – die Skiläufer drängen mit Brettl und Boards zur Nebelhornbahn. Und direkt darunter befindet sich das Eldorado der Shorttracker im Eissportzentrum. Eine Deutsche Meisterschaft vor zahlreichen Zuschauern, mit guten Leistungen und gleichzeitig der Anlauf zur EM vom 13.-15.1.2017 in Turin. Bianca Walter bestätigte ihre guten Ergebnisse der letzten Wochen mit dem Highlight (Platz 6) beim Weltcup in Korea. National ist die 26-Jährige eine Klasse für sich, holte sich den Mehrkampf-Titel sowie die Sprint-Wertung, ebenfalls als Championat ausgeschrieben. Auch über die Strecken 1000 und 1500 m dominierte die Dresdnerin.

Wieder so ein Gänsehaut-Tag, wie ihn Schaatser-Anhänger nur in Thialf erleben. Volle Tribünen, Stimmung, Emotionen, Live-Musik in den Eis-Pausen. Dann bebt das  Eisschnelllauf-Mekka. Vor allem, wenn die Einheimischen gewinnen – und Oranje dominiert. Bei der Allround-EM genossen Sven Kramer und Ireen Wüst nach ihren Titelgewinnen das Bad in der Menge. Während Martina Sáblíková von ihrer Dauer-Rivalin nach Punkten überboten wurde. Auch Mehrkampf-Spezialistin Claudia Pechstein errreichte das Finale der besten acht Damen – und platzierte sich am Ende des Vierkampfes über 500m, 3000 m, 1500 m und 5000 m auf Rang 6.

Nico Podium Heerenveen EM de JongEndlich auf dem Podium. Gratulation Nico Ihle. Foto: Martin de Jong„Endlich“, so die erste Reaktion aus dem Mund von Nico Ihle. Endich… die erste Medaille bei einem internationalem Titelkampf. Endlich mit der Bronzemedaille auf dem Podium der Sprint-EM. Das neue Format in Heerenveen kam dem 31-Jährigen entgegen. Zweiter nach dem ersten Tag mit 500 und 1000 m, Vierter vor den letzten „Tausend“ – und sich dann mit einer Top-Zeit (1:09,20) aufs Podium katapultiert. Welch’ ein Coup, in den sozialen Medien flogen dem sympathischen Sachsen die Gratulationen förmlich entgegen. Und dann fasste Bundestrainer Jan van Veen fachkundig zusammen: „Er ist drei sehr gute Strecken gelaufen – und hat nach ein paar Fehlern im zweiten 500er nochmal sein hohes Niveau gezeigt. Ich freue mich für Nico, dass er die Medaille gewinnen konnte. Auf den 500 und 1000 m zeigt er das ganze Jahr, dass er zur Weltspitze gehört. Ich bin überzeugt, dass er das Niveu halten und bei der Einzelstrecken-WM wie der Sprint-WM ganz vorne mitlaufen kann.“

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